Wer glaubt, alles sei gut, wenn man erst einmal im Zug sitzt …

Ein Alptraum, was derzeit Bahnreisende erleben. Kein Tag, an dem nicht eine Verspätung morgens angesagt wird, die eintrifft. Wohlgemerkt, es hat nicht geschneit, keine Weiche ist eingefroren und auch kein erfrorenes Eichhörnchen ist auf die Oberleitung gefallen. Von richtiger Hitze kann man beim besten Willen nicht reden. Keine Schiene hat sich verbogen, und auf die Klimaanlagen achtet eh` keiner mehr.

Wer glaubt, alles sei gut, wenn man erst einmal im Zug sitzt, der täuscht sich. Zunächst weiß man anhand der reichlichen Ansagen nie genau, welcher Zug jetzt eigentlich eingefahren ist. Dann sind die Ansagen am Bahnsteig ganz andere, als die Ausreden, die im Zug vermeldet werden. Kommentar einer Reisenden: „Egal welche Drogen die nehmen, ich will sie auch!“

Wenn man als Pendler seinen Kindern von den täglichen Erlebnissen berichtet und diesen erklären will, dass der Mensch 1969 den Mond betrat, dann hat man als Vater ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem.

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Eine Antwort zu Wer glaubt, alles sei gut, wenn man erst einmal im Zug sitzt …

  1. Hendrik schreibt:

    Gut auf den Punkt gebracht 😉 Wir Menschen sind halt einfach zu dumm, um ein Pissoir zu treffen, halten uns aber für die Krone der Schöpfung… (ich glaub, Dieter Nuhr sagte das mal)

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