Und der Friedensnobelpreis geht an … Al Qaida

Tawakkul Karman aus Jemen hat 2011 den Friedensnobelpreis erhalten.

Endlich eine Frau, endlich eine Araberin.

Am Rande sei vermerkt, dass Tawakkul Karman ein hochrangiges Mitglied der Al-Islah-Partei ist, dem jemenitischen Ableger der Muslimbruderschaft. Die Muslimbrüder billigen Selbstmordattentate , halten Homosexualität für eine Abartigkeit, die ebenso hart bestraft werden muss wie außerehelicher Geschlechtsverkehr, und sie befürworten die Todesstrafe bei einer Abkehr vom Islam.
Der Parteichef im Jemen heißt Abdul Majeed al-Zindani. Er gilt als Schlüsselfigur von Al Qaida im Jemen und soll eng mit Osama bin Laden zusammengearbeitet haben.

Manch deutsche Gutmenschen werden sich fragen, warum ein Mitglied einer terroristischen Vereinigung den Friedensnobelpreis erhält. Die Antwort ist einfach:

Der Friedensnobelpreis wird nicht Engeln verliehen, sondern Kriegern, die dem Krieg abgeschworen und sich dem Frieden verpflichtet fühlen. Wie Obama.

Der Friedensnobelpreis an Al Qaida ist ein mutiger Schritt. Er dient dem Weltfrieden.

Manches ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil richtig wäre (Karl Kraus).
Hoffentlich wird das Friedensgeld nicht in Waffen angelegt.

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