Steht die Achse Teheran-Aachen?

Neulich fand ich in der Dürener Zeitung einen  Artikel über die Nakba-Ausstellung im Haus der Evangelischen Kirche in Aachen. Der Text ist nicht von Belang. Ein Provinzblatt dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern dem Finden von Sonderangeboten bei Aldi.

Mein Blick wurde gehalten vom Bild neben dem Text. Es zeigt zwei Juden, wie man es von einer antisemitischen Karikatur erwartet. Das Foto wurde während der Aachener Nakba-Ausstellung aufgenommen und zeigt zwei als Rabbiner verkleidete Nebbiche. Der Text gibt weitere Auskunft. Es sind ultraorthodoxe Naturei Karta, auch Taliban genannt, die einen Zwischenstopp in Aachen auf ihrem Weg nach Teheran gelegt haben, um dem Ayatollah Assahola auf der Holocaust-Denial-Conference den Tuches (jidd. Hintern) zu kischen.

Nun verstehen wir den tiefen Sinn der Nakba-Ausstellung. Die Evangelische Kirche fördert die Dialogbereitschaft! Nicht nur sekulare, auch religiöse antizionistische Juden sind willkommen, obwohl sie auch ohne  christlichen Beistand bereits seit Jahrzehnten gegen den gemeinsamen Feind hassvoll und perfekt zusammenarbeiten.

Seltsam der Schluss des Textes, dass es während der Ausstellung weder eine einseitige Stimmungsmache gegen Israel gab, noch Neonazis sich sehen ließen.

Wie plakatieren die Grünen treffend:
Nazis erkennt man nicht immer auf den ersten Blick!

Нацисты всех религий, соединяйтесь! В Ахене.

Wenn im Namen der Religion Unrecht ausgeübt wird, ist es besser, keine Religion zu haben.

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